Radiologie Starnberger See
Radiologie Starnberger See  Bildgebende Diagnostik, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin




Nuklearmedizin 2Nuklearmedizin 3

Nuklearmedizin

NuklearmedizinMit Hilfe von schwach radioaktiven Substanzen (Isotopen), die sich im betreffenden Organ anreichern haben wir die Möglichkeit, Form, Größe und die Funktion bestimmter Organe aufzuzeigen.

Mit Hilfe von schwach radioaktiven Substanzen (Isotopen), die sich im betreffenden Organ anreichern haben wir die Möglichkeit, Form, Größe und die Funktion bestimmter Organe aufzuzeigen.

Die radioaktiven Substanzen werden vor Verabreichung an eine Transportsubstanz gekoppelt und in der Regel an der Blutkreislauf an das zu untersuchende Organ transportiert.
Dabei wird festgestellt, ob das betreffende Organ im medizinischen Sinn funktionstüchtig ist oder nur eingeschränkt arbeitet.

Die Untersuchungen werden an einer Gamma-Kamera durchgeführt, welche die Strahlung registriert, die von einem ausgewältem Bereich des Körpers ausgeht. Diese  werden digital dargestellt  und es werden sogenannte Szintigramme erstellt.

Folgende Erkrankungen können mit Hilfe der Nuklearmedizin abgeklärt werden:
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • Nieren- und Lungenfunktionsstörungen
  • Rheuma und Skeletterkrankungen (Skelettszintigraphie)
  • Herzerkrankungen (Myokardszintigraphie)
  • Tumorerkrankungen (Lymphszintigraphie inkl. (Wächter)Lymphszintigraphie
  • Stoffwechselerkrankungen (PET/ PET-CT)

Was passiert bei der Untersuchung?

Nachdem die Isotope durch eine Injektion in Ihren Körper gelangt sind, zirkuliert die Substanz  zu dem betreffenden Organ, das untersucht werden soll. Mit Hilfe der Gammakamera kann sowohl dieser Weg, als auch die Ablagerung im Organ sichtbar gemacht werden, indem die abgehende Strahlung "fotografiert" wird. Das nennt man ein "Szintigramm".

Ist die Untersuchung gefährlich?

Die über die Vene verabreichten radioaktiven Substanzen, auch Isotope genannt, sind dabei für den Patienten völlig ungefährlich und führen zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung. Teilweise werden die Isotope bereits nach kürzester Zeit über die Nieren wieder ausgeschieden. Wir empfehlen Ihnen daher, nach der Untersuchung möglichst viel zu trinken und häufig die Blase zu entleeren.

Die Strahlung der Untersuchung ist ebenso ungefährlich und liegt teilweise sogar unter der natürlichen Strahlenexposition, der Sie tagtäglich ausgesetzt sind.Trotzdem sollten Frauen sicherstellen, dass sie zum Untersuchungszeitpunkt nicht schwanger sind, da die radioaktiven Substanzen über den Blutkreislauf auch das ungeborene Kind erreichen könnten.

Was passiert in meinem Körper?

Die Isotope lagern sich im Organ ab und geben für kurze Zeit Strahlung ab. Diese Strahlung könnenwir mit Hilfe unserer modernsten Technik sichtbar machen und haben so ein Bild des Organs.

Was Sie im Vorfeld der Untersuchung beachten sollten:
  • Bei den meisten Untersuchungen ist keine Vorbereitung nötig. Bei einigen jedoch ist es wichtig, dass Sie nüchtern zur Untersuchung erscheinen, eventuell Medikamente vorher absetzten oder viel trinken.
    Wenn Sie bezüglich Ihrer Untersuchung nicht sicher sind, fragen Sie einfach in unserer Praxis nach. Wir freuen uns, Ihnen Auskunft geben zu können!

  • Um zu der gewünschten Körperregion vorzudringen, ist es bei einigen Untersuchungen nötig, dass das Kontrastmittel länger im Körper bleibt. Das kann Ihren Aufenthalt in der Radiologie Starnberger See verlängern. Wir bitten Sie, dies bei Ihrer Terminplanung zu berücksichtigen.
    Zudem kann es deshalb vorkommen, dass ein nach Ihnen eingetroffener Patient in Einzelfällen zuerst zur Untersuchung gebeten wird.

Was passiert nach der Untersuchung?

Nach der Untersuchung werden die Bilder des Szintigramms entwickelt und die zuständige Ärztin bzw. der zuständigen Arzt wertet diese aus.
Gerne besprechen wir mit Ihnen im Anschluss das Untersuchungsergebnis. Bei einigen Untersuchungen ist die Auswertung jedoch komplizierter und zeitaufwendiger, sodass wir das Ergebnis an Ihren überweisenden Arzt zurück senden und er mit Ihnen das Resultat bespricht.

Nuklearmedizin - therapeutische Verfahren

Als weitere Serviceleistung bieten wir Ihnen auch folgende therapeutische Verfahren in der Nuklearmedizin der Radiologie Starnberger See an:

Radiosynoviorthese (Gelenktherapien)

Die Gelenktherapie mit radioaktiven Substanzen wird vorwiegend bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie z.B. bei aktivierter Arthrose, rheumatoider Arthitis oder aktiviertem Reizerguss.

Palliative Schmerztherapie

Die Therapie wird bei Knochenmetastasen wie z.B. bei Brusttumoren, Prostatatumoren und Nierentumoren durchgeführt.

Wenn Sie bezüglich einer  Schmerztherapie Fragen haben, weden Sie sich an unser Praxisteam - wir erteilen Ihnen gerne Auskunft.



Impressum
Unsere Sprechzeiten:

Mo.- Do. 08:00-18.00 Uhr
Freitag 08:00-15.00 Uhr
und nach tel. Vereinbarung

So erreichen Sie uns:

per Telefon: 08151/651840
per Fax 08151/182802

per Email:
info@radiologie-starnberger-see.de

Impressum